Umweltfreundliches Heizen – sauber und komfortabel mit Pellets!

Holz ist ein nachwachsender Brennstoff dessen Verbrennung in technisch hochwertigen Feuerstätten umweltfreundlich ist. Hinsichtlich des Klimaschutzes ist die Holzheizung sogar die bestmögliche Heiztechnik, denn sie setzt nur die Menge an CO2 frei, die der Baum in seiner Wachstumsphase aus der Atmosphäre aufgenommen hatte. Würde das Holz im Wald verrotten, würde die selbe Menge an CO2 freigesetzt. Aber nicht nur das: Die Holznutzung bringt auch einen volkswirtschaftlichen Vorteil, denn sie fördern die heimische Waldwirtschaft. Eine besonders komfortable Form der Holzheizung ist über Pelletskessel möglich. Pellets sind zusammengepresste Hobel- und Sägespäne, die für größere Heizanlagen genauso wie Heizöl angeliefert und für die gelegentliche Beheizung in handlichen Packsäcken erhältlich sind. Zur Beheizung von Einfamilienhäusern und für größere Gebäude gibt es ein großes Angebot an Pelletskesseln.

Was sind Pellets?
Trockene und saubere Hobelspäne und Sägespäne werden in hochmodernen Anlagen unter großem Druck zu reinen, harten Holzpellets verpresst. So können sie einfach in automatischen Heizanlagen wie Zentralheizungsanlagen oder Pellets-Kaminöfen verfeuert werden. In der Regel haben sie eine Länge von 5 bis 30 mm, einen Durchmesser von 6 mm und ihr Aschegehalt liegt unter 0,5 % des verheizten Brennstoffes. So verbleibt nach der Verbrennung von 100 kg Pellets nur 1/2 Kg Asche. Diese Menge ist so gering, dass im Winter der Aschekasten nur alle vier bis sechs Wochen geleert werden muss.

Sicherheit und Unabhängigkeit:
Fakt ist, dass die Energiepreise am internationalen Energie-Markt weiter steigen werden. Dabei spielt die Ökosteuer eine untergeordnete Rolle, denn es greifen hier simple Marktmechanismen: Während Öl- und Gasvorräte schrumpfen, wächst die Nachfrage nach Energie stetig. Gegen die begrenzten fossilen Brennstoffe sind Pellets krisensicher und nicht von militärischen Konflikten oder dem Dollarkurs abhängig. Aber nicht nur das: Durch den Einbau eines neuen Kessels und Brenners reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch um zirka 30 %. Ein Beispiel: Wenn zum Beispiel bisher 2500l Heizöl verbraucht wurden, benötigen Sie mit einem neuen Pelletskessel für dieselbe Heizleistung 3.500 kg Pellets (dies entspricht nur ca. 5,4m¬≥). In der Bundesrepublik wachsen jährlich 62 Millionen Kubikmeter Holz. Damit ist belegt, dass alleine in Deutschland die verfügbare Restholzmenge für Heizzwecke mehr als ausreichend ist und dem Äquivalent von circa 8 Milliarden Liter Heizöl entspricht.




Förderung - Geld vom Staat:
Auf Grund der vielschichtigen Vorteile wird die Pelletsheizung vom Staat gefördert. Pellets sind unter anderem ökosteuerfrei und der Mehrwertsteuersatz beträgt nur 7 %. Des Weiteren werden über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sogenannte "automatisch beschickte Pelletsheizungen" mit mindestens 1.500 € bezuschusst, wenn der Kessel in eine Zentralheizungsanlage eingebunden ist und einen Wirkungsgrad von mindestens 90 % aufweist (Auskunft unter Telefon 06196 / 908-625 und www.bafa.de). Zinsgünstige Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) können zusätzlich auch über alle Kreditinstitute beantragt werden (Auskunft unter Telefon 01801 / 335577 und www.kfw.de). Damit Sie bei der Planung und Beauftragung von Maßnahmen nicht gegen die entsprechenden Förderrichtlinien verstoßen, empfiehlt es sich, unsere Berater frühzeitig in die Planung mit einzubeziehen.

Bewährte und sichere Technik:
Die Pelletsheizung hat ihren Ursprung in den kalten und waldreichen Regionen unserer Erde. In Kanada, Schweden und Finnland wird sie seit circa 15 Jahren eingesetzt wobei inzwischen auch in Österreich, der Schweiz und Deutschland mehr als 25.000 Anlagen in Betrieb sind. Die Nachfrage steigt nicht nur ständig, sondern es gibt in Deutschland mittlerweile sogar 21 Pelletskessel-Hersteller. Mit einer der Gründe des Erfolges ist, das die Kessel und Brenner mit jedem vorhandenen Heizungssystem (Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandflächenheizung oder Warmluftheizung) kombiniert werden können - sowohl im Alt- als auch im Neubau. Zu beachten ist dabei, dass der vorhandene Kamin mindestens einen Querschnitt von 14 bis 16 cm hat – sprechen Sie daher bitte vorab mit Ihrem Schornsteinfeger! Ach ja: Ideal bei einer Sanierung der Heizungsanlage ist die Kombination mit einer Solaranlage und für die Einrichtung eines Pelletslagers in Einfamilienhäusern ist eine Investition von ca. 500 bis 1.000 € nötig. Wir stellen Ihnen gerne Lösungen für Ihr Gebäude vor.

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NOTDIENST

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